Richtige Ernährung bei Krebs

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Eine Krebsdiagnose ist niederschmetternd und mit vielen Geschichten aus dem Bekanntenkreis wahrscheinlich auch mit vielen Ängsten behaftet wie dem unausweichlichen Tod. Doch so schlimm diese Nachricht auch ist, kann jeder Erkrankte etwas für seinen Körper tun, indem er auf eine richtige Ernährung achtet. Was für einem am besten ist, sollte auf jeden Fall mit einem Arzt besprochen und nicht alleine ausprobiert werden.
Vor einer Krebsdiagnose gilt bereits, dass Sie auf ihre Ernährung achten sollten, um sich vor Krebs zu schützen. Eine ausgewogene Ernährung mit Fisch, frischem Obst und Gemüse sowie Nüssen wie bei der sogenannten Mittelmeerdiät würde dem Körper viel Gutes tun und ihn vor der Entstehung von Krebs schützen. Zudem sollte Übergewicht vermieden werden. Insgesamt kann eine gesunde Lebenseinstellung zur langen Gesundheit führen.

Ausgewogen ernähren

Bei einigen Krebserkrankungen haben die Patienten abgenommen. Als erstes werden Muskeln abgebaut. Um dem entgegenzuwirken, sollte die Nahrung eiweißreich sein. Hat ein gesunder Mensch einen Eiweißbedarf von 0,8 Gramm am Tag, so benötigt ein Tumorpatient bis zu 1,5 Gramm an Eiweiß. Ist der allgemeine Ernährungszustand sehr schlecht, liegt der Bedarf sogar bei bis zu 2 Gramm am Tag. Der Körper hat einen höheren Eiweißumsatz. Und der erhöhte Eiweißbedarf wirkt dem Schwund der Muskeln entgegen. Die Krebspatienten sollten sich nicht durch Versprechungen wie „Grünes Gemüse hilft gegen Krebs“ verleiten lassen, weil dies zu einer einseitigen Ernährung führen kann. Sie sollten vielmehr darauf achten, dass sie sich ausgewogen ernähren. Vor allem bei Patienten, die am Verdauungstrakt operiert wurden, sollte der Vitaminspiegel untersucht werden, da sie in eine Unterversorgung zum Beispiel von Vitamin B12 geraten können, welches im Magen aus der Nahrung aufgenommen wird.
Von der Deutschen Krebsgesellschaft gibt es die Empfehlung Wurst und Fleisch nur in kleineren Mengen zu essen, da größere Mengen zu einer Erhöhung des Krebsrisikos führen. Dies gilt bereits als Prävention für Krebs und nicht erst als Empfehlung bei einer Krebsdiagnose.

Fasten während der Chemotherapie

Studien haben gezeigt, dass Kurzzeit-Fasten während einer Chemotherapie positive Wirkungen haben kann. Zwar wird der Krebs dadurch nicht geheilt, aber die Krebszellen reagieren empfindlicher auf die Chemotherapie. Brustkrebspatientinnen, die eineinhalb Tag vor und nach der Behandlung fasteten, litten unter weniger Nebenwirkungen. Durch das Fasten konnte eine schnellere Regenration von Schleimhautzellen im Verdauungstrakt nachgewiesen werden sowie eine Stammzell-Aktivierung, welche wichtig ist für die Neubildung von Blutzellen. Ebenfalls hatte das Fasten positive Auswirkungen auf Langzeitfolgen der Chemotherapie. Diese greift nervliche Strukturen an und durch den Verzicht auf Nahrung konnten Folgen wie Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche vermindert werden.

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