Tipps gegen Muskelverspannungen

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Wenn der Kopf, der Rücken oder auch die Schultern schmerzen, können verspannte Muskeln dahinterstecken. Und dies sind nur einige der 650 Muskeln im menschlichen Körper. Prinzipiell können alle Muskeln im Körper verspannen und Schmerzen verursachen. Doch im Nacken und Schulterbereich kommt dies besonders häufig vor aufgrund einer fehlerhaften Haltung sowie Mangel an Bewegung. Obwohl dies die häufigsten Ursachen sind, gibt es auch andere Verursacher. Wenn Menschen schlecht schlafen und mit den Zähnen knirschen, kann dies über kurz oder lang zu Verspannungen im Nacken führen. Mit wenigen massierenden Handgriffen können kurzfristige Besserungen erreicht werden, doch längerfristig sollte.

Erhöhter Spannungszustand in der Muskulatur

Vielen ist die Situation bekannt. Man sitzt den ganzen Tag am Schreibtisch, bewegt sich kaum und am Abend sind Nacken und Schulter verspannt. Vom Nacken aus merken die Betroffenen, wie die Anspannung in den Kopf hineinzieht und dort Kopfschmerzen verursacht. Im Muskel ist ein erhöhter Spannungszustand oder auch Tonus vorhanden. Die Muskeln sind verkürzt und fühlen sich hart an. Können Sie selbst harte Muskeln ertasten, haben sie wohl eine Muskelverspannung. Durch eine falsche Körperhaltung beim Arbeiten gepaart mit Bewegungsmangel kommen die Muskeln alleine nicht aus diesem angespannten Zustand heraus. Auch unterschiedliche Belastungen einzelner Muskelgruppen können zu Verspannungen führen.

Tipps gegen Muskelverspannung

Da die Ursachen für Muskelverspannungen speziell im Nacken und Schulterbereich zurückzuführen sind auf falsche Haltung sowie Bewegungsmangel, ist es effektiv, auf eine bessere Haltung zu achten und sich zwischendurch auch zu bewegen. Doch es kann noch ein wenig mehr getan werden, um den Verspannungen vorzubeugen. Bereits durch einen entspannten Schlaf tun Sie den Muskeln etwas Gutes. Am besten ist die bequeme Lage auf dem Rücken. Sind Sie ein Seitenschläfer, sollte ein festes, dickes Kissen genutzt werden. Am Arbeitsplatz sollte häufig die Sitzposition gewechselt werden, damit sich die Muskeln nicht in einer Haltung verkürzen. Regelmäßige Bewegung tut den Muskeln gut. Für die Verspannungen im Nackenbereich empfiehlt sich Schwimmen, Walken oder Laufen. Auch Yoga oder autogenes Training sind gute Möglichkeiten. Aber auch Dehnübungen, welche die verkürzten Muskeln aufziehen, helfen. Um zukünftig Verspannungen vorzubeugen, können diese auch gestärkt werden. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass diese Stärkung nicht einseitig geschieht, sondern dass alle Muskeln und ihre Gegenspieler – bei der Rückenmuskulatur also auch die Bauchmuskulatur- trainiert werden. Mit Massagen mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Orange kann die Muskulatur ebenfalls entspannen. Kommen die Muskelverspannungen durch Zähneknirschen, sollten Sie mit ihrem Zahnarzt sprechen. Eine Zahnschiene für die Nacht kann Entspannung bringen.

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